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Mittlerweile sind einige der mit JAP erreichbaren Dienste über mehrere Länder verteilt (JonDonym). Es gibt bereits Betreiber aus England und Thailand, einige Server stehen in Dänemark und Tschechien. Eine weitere Internationalisierung ist für dieses und nächstes Jahr geplant. Die Hürde zum Aktivieren der Überwachungsfunktion ist übrigens hoch - alle Betreiber in der Kette müssen jeweils Ihre Server-Software umkompilieren. Nur wenn alle ihre Daten zusammentragen, ist eine Deanonymisierung möglich.
Eine solche Funktion ist für den rechtskonformen Betrieb übrigens notwendig. Ansonsten müssten die Server bei einer Überwachung abgeschaltet werden, und der Betreiber muss unter Umständen strafrechtlich haften: er weigert sich zu loggen, obwohl dies technisch möglich wäre (und wenn es auch nur über wireshark geschieht), und warnt mit der Abschaltung möglicherweise einen Verdächtigen. Das gilt übrigens auch für Tor-Betreiber. Ob dann nur nutzlose Daten geloggt werden (ein- und ausgehende Verbindungen dieses Servers) oder nicht spielt jedoch keine Rolle. Der Betreiber erfüllt ja seine Pflicht, soweit es technisch möglich ist.
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