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Also die Hausdurchsuchung nach 0 Uhr beim Betreiber des Tor-Exit-Nodes dürfte mindestens in einer rechtlichen Grauzone liegen, wenn nicht sogar illegal gewesen sein. Stickworte:
-erlaubte Zeiten für Durchsuchung? -keine richterliche Anordnung! -Anhaltspunkte für "Gefahr im Verzug"?
Abgesehen davon ist hier der Tor-Server-Betreiber betroffen und nicht der Nutzer, der Tor lediglig als Client nutzt. Der zweite Heise-Beitrag betrifft lediglig unverschlüsselte Verbindungen, über die vertrauliche Daten gesendet werden. Jeder Nutzer sollte wissen, dass Tor lediglig die IP verbirgt, die Verbindung vom Exit-Node zum Ziel aber weiterhin unverschlüsselt ist, wenn nicht explizit eine verschlüsselte Verbindung (https/tls) genutzt wird. Aber für dieses fehlende Problembewußtsein Tor verantwortlich machen? Richtig genutzt kann Tor sehr wohl nützlich sein. Und im Gegensatz zu JAP besitzt Tor keine eingearbeitete Überwachungsschnittstelle, die jederzeit aktiviert werden kann. Dazu stehen Tor-Server über die ganze Welt verstreut und nicht wie bei JAP nur in einem Land, so dass der Zugriff von staatlicher Seite deutlich erschwert ist.
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